Bechtle ist mit einem sehr guten ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Sowohl Geschäftsvolumen als auch Umsatz verzeichneten deutliche Zuwächse, zu denen alle Segmente beigetragen haben. Auch das Vorsteuerergebnis hat zweistellig zugelegt. Das Wachstum war breit getragen von unseren Industriekunden wie auch von den Kunden im öffentlichen Sektor. Diese positive Entwicklung unterstreicht einen stabilen Trend, der sich laut vorläufiger Zahlen auch über das Quartalsende hinaus fortgesetzt hat.
Der Auftragseingang lag im ersten Quartal bei 2.357 Mio. €, das entspricht einem Anstieg von 16,9 % gegenüber dem Vorjahr (2.016 Mio. €). Der Auftragsbestand betrug zum 31. März 3.340 Mio. €, gegenüber 3.210 Mio. € zum 31. Dezember 2025, und ist damit auf einem Rekordniveau.
Das Geschäftsvolumen ist von Januar bis März 2026 um 13,2 % auf 2.227,2 Mio. € (Vorjahr: 1.967,1 Mio. €) sehr deutlich gestiegen. Auch organisch lag das Wachstum bei sehr guten 11,0 %.
Alle Segmente haben zu dieser Entwicklung beigetragen: in Deutschland mit 8,9 %, in Frankreich mit 10,1 % und in Benelux mit 11,8 %. Am stärksten stieg mit 29,3 % das Geschäftsvolumen im Segment Sonstiges Europa. Hier trugen die im Vorjahr getätigten Akquisitionen positiv zum Wachstum bei, organisch zeigte sich mit 17,0 % jedoch ebenfalls ein sehr deutlicher Anstieg.
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Q1/2026 |
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Q1/2025 |
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Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
Konzern |
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2.227.177 |
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1.967.133 |
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13,2 |
Deutschland |
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1.170.908 |
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1.074.952 |
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8,9 |
Frankreich |
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213.540 |
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193.879 |
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10,1 |
Benelux |
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384.499 |
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343.905 |
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11,8 |
Sonstiges Europa |
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458.230 |
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354.397 |
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29,3 |
Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,6 % auf 1.571,7 Mio. € (Vorjahr: 1.461,0 Mio. €). Auch die organische Entwicklung war mit einem Wachstum von 5,2 % deutlich positiv, lag aufgrund des höheren Softwareanteils aber dennoch unter dem Wachstum des Geschäftsvolumens.
Beim Blick in die Segmente zeigten alle Regionen Umsatzwachstum, in Deutschland aufgrund des relativ höheren Softwareanteils jedoch nur 0,8 %. In allen anderen Regionen hat sich unser Hardwaregeschäft sehr gut entwickelt. Frankreich zeigte ein Umsatzwachstum von 10,1 % und Benelux von 13,4 %. Der Umsatz in Sonstiges Europa stieg sogar um 24,3 % mit wesentlichem Akquisitionseffekt. Aber auch organisch verzeichnete dieses Segment ein sehr deutliches Wachstum von 11,3 %.
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Q1/2026 |
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Q1/2025 |
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Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
Konzern |
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1.571.691 |
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1.461.036 |
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7,6 |
Deutschland |
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871.367 |
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864.838 |
|
0,8 |
Frankreich |
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175.095 |
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158.966 |
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10,1 |
Benelux |
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188.711 |
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166.449 |
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13,4 |
Sonstiges Europa |
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336.518 |
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270.783 |
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24,3 |
Das Bruttoergebnis entwickelte sich mit einem Plus von 9,2 % überproportional zum Umsatz. Entsprechend erhöhte sich die Bruttomarge von 18,4 % auf 18,7 %. Der Materialaufwand stieg leicht überproportional um 7,8 %.
Die Vertriebskosten erhöhten sich um 5,5 %, die Verwaltungskosten um 11,0 %. Dementsprechend reduzierte sich die Vertriebskostenquote leicht von 7,8 % auf 7,7 %. Die Verwaltungskostenquote stieg hingegen von 7,3 % auf 7,6 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind auf 10,8 Mio. € angestiegen.
Der Personalaufwand stieg insgesamt um 5,4 %. Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich um 8,1 %, insbesondere aufgrund eines stärkeren Anstiegs der übrigen Verwaltungskosten.
Somit erhöhte sich das EBITDA um 12,2 %. Die EBITDA-Marge konnte von 6,6 % auf 6,8 % gesteigert werden.
Die Abschreibungen stiegen um 9,6 % und lagen bei 42,2 Mio. €. Der Großteil der Abschreibungen entfällt unverändert auf Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände, die um 8,2 % auf 34,8 Mio. € zulegten. Diese Entwicklung spiegelt unter anderem die gestiegenen Investitionen in die eigene IT wider. Abschreibungen aus Akquisitionen nahmen ebenfalls von 6,4 Mio. € auf 7,4 Mio. € zu.
Das EBIT lag mit 65,2 Mio. € um 14,0 % über dem Vorjahr. Die Marge stieg damit von 3,9 % auf 4,1 %.
In den Segmenten zeigte sich durchweg eine gute Ergebnisentwicklung. Das EBIT in Deutschland legte um 9,4 % auf 38,7 Mio. € zu und die Marge steigerte sich somit von 4,1 % auf 4,4 %. Hier wirkte sich das stark wachsende Softwaregeschäft positiv aus. Auch in Frankreich konnte sich die EBIT-Marge verbessern, mit einem EBIT von 5,5 Mio. € stieg sie von 2,9 % auf 3,2 %. In dieser Region dominiert nach wie vor das Hardwaregeschäft. Demgegenüber weist Benelux einen besonders hohen Softwareanteil aus. Hier stieg das EBIT um 13,4 % auf 8,1 Mio. € bei einer stabilen Marge von 4,3 %. Im Segment Sonstiges Europa konnte das EBIT – auch akquisitionsbedingt – um 28,3 % auf 12,8 Mio. € gesteigert werden, die Marge verbesserte sich leicht von 3,7 % auf 3,8 %.
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Q1/2026 |
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Q1/2025 |
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Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
Konzern |
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65.179 |
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57.157 |
|
14,0 |
Deutschland |
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38.711 |
|
35.381 |
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9,4 |
Frankreich |
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5.531 |
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4.625 |
|
19,6 |
Benelux |
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8.114 |
|
7.156 |
|
13,4 |
Sonstiges Europa |
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12.823 |
|
9.995 |
|
28,3 |
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Q1/2026 |
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Q1/2025 |
|---|---|---|---|---|
Konzern |
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4,1 |
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3,9 |
Deutschland |
|
4,4 |
|
4,1 |
Frankreich |
|
3,2 |
|
2,9 |
Benelux |
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4,3 |
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4,3 |
Sonstiges Europa |
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3,8 |
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3,7 |
Das Vorsteuerergebnis (EBT) konnte ebenfalls sehr deutlich zulegen. Es stieg um 11,5 % auf 61,6 Mio. €, die EBT-Marge stieg infolgedessen leicht auf 3,9 % (Vorjahr: 3,8 %).
Die Steuerquote verringerte sich von 30,5 % auf 27,6 %. Hintergrund ist der höhere Ergebnisanteil unserer internationalen Gesellschaften, mit in der Regel niedrigeren Steuerquoten. Das Ergebnis nach Steuern der Aktionäre der Bechtle AG stieg um 15,9 % auf 45,0 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie liegt bei 0,36 €, nach 0,31 € im Vorjahresquartal.
