Geschäftsbericht 2025

Mit Ausnahme der Pensionspläne in der Schweiz, Frankreich und bei der in Deutschland ansässigen Bechtle Managed Services GmbH, Neckarsulm, bestehen in der Bechtle Gruppe keine leistungsorientierten Pensionspläne. Diese Leistungszusagen werden grundsätzlich unter Berücksichtigung landesspezifischer Regulierung (zum Beispiel lokale Gesetzgebung) abgebildet. Der ausgewiesene Rückstellungsbetrag im Geschäftsbericht der Bechtle AG stellt den bereits um das jeweilige Planvermögen reduzierten Wert der Pensionsverpflichtung dar.

Die wesentlichen Verpflichtungen aus Leistungsplänen bestehen in der Schweiz. Auf sie entfällt ein Anteil von 93,5 % (Vorjahr: 93,8 %) der konzernweiten Pensionsverpflichtung und 98,5 % (Vorjahr: 98,3 %) des entsprechenden Planvermögens.

Beitragsorientierte Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen nur im Zusammenhang mit der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Hier betrugen die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland im Berichtsjahr 52.053 Tsd. € (Vorjahr: 48.902 Tsd. €). In Frankreich betragen die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung 4.657 Tsd. € (Vorjahr: 4.371 Tsd. €).

Versorgungspläne Schweiz

Die Versorgungspläne der Bechtle Holding Schweiz AG und ihrer Tochtergesellschaften sind zwar als beitragsorientierte Pläne vertraglich vereinbart, aber dennoch als leistungsorientierte Pläne gemäß IAS 19 zu bilanzieren, da eine finanzielle Beteiligung seitens der Gesellschaften im Fall einer Unterdeckung nicht ausgeschlossen werden kann.

Seit 1. Januar 2006 besteht für die in der Schweiz ansässigen Gesellschaften der Bechtle Holding Schweiz AG die von der Gruppe unabhängige teilautonome „Bechtle Pensionskasse“ mit Sitz in Rotkreuz, bei dieser handelt es sich um eine Stiftung im Sinn von Art. 80 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs. Die Pensionskasse entspricht den Regelungen des Schweizerischen Obligationenrechts und des Bundesgesetzes zur beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Damit ist seitdem die notwendige Transparenz vorhanden, um die Pensionspläne als leistungsorientierte Pläne gemäß IAS 19 bilanzieren zu können. Hierzu werden seit 1. Januar 2006 regelmäßig versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die nicht in der Schweiz ansässigen Tochtergesellschaften der Bechtle Holding Schweiz AG sind beitragsorientiert über externe staatliche Vorsorgeeinrichtungen ihres jeweiligen Landes abgedeckt. Gemäß der Finanzierungsvereinbarung der Pensionskasse werden die Beiträge zu 40 % von den Arbeitnehmern und zu 60 % vom Arbeitgeber übernommen.

Mit den im Geschäftsjahr 2019 getätigten Akquisitionen in der Schweiz sind auch die Versorgungsverpflichtungen auf Bechtle übergegangen. Gemäß der Finanzierungsvereinbarung der Sammelstiftung werden die Beiträge zu 50 % von den Arbeitnehmern und zu 50 % vom Arbeitgeber übernommen.

Bei einer Sanierung besteht für beide Pläne eine Nachschusspflicht von Bechtle in Höhe von mindestens 50 % des Fehlbetrags. Bei Renteneintritt hat der Versicherte die Wahl zwischen einer monatlichen Rente, deren Höhe im Wesentlichen vom eingezahlten Kapital zuzüglich Zinsen abhängt, oder einer Einmalzahlung als Auszahlung des Kapitals. Die Mindestverzinsung ist staatlich vorgeschrieben.

Im Laufe des Berichtsjahres fielen versicherungsmathematische Verluste in Höhe von −12.361 Tsd. € an. Unter Berücksichtigung der Wechselkursänderungen von plus 12.198 Tsd. € ergaben sich so zum 31. Dezember 2025 in den Gewinnrücklagen ausgewiesene versicherungsmathematische Gewinne von 12.858 Tsd. € (Vorjahr: 13.021 Tsd. € Gewinn) abzüglich 2.198 Tsd. € (Vorjahr: 2.221 Tsd. €) aktive latente Steuern.

Im Berichtsjahr überstiegen die geleisteten Arbeitgeberbeiträge die zu erfassenden Nettopensionsaufwendungen um 285 Tsd. €. Dieser Betrag wurde entsprechend ertragswirksam im Personalaufwand erfasst.

Nach Berücksichtigung der übrigen Wechselkursänderungen in Höhe von −211 Tsd. € belief sich die zum 31. Dezember 2025 insgesamt zu bilanzierende Nettoverpflichtung und damit die Pensionsrückstellung auf 0 Tsd. €.

Schlechte Entwicklungen an den Kapitalmärkten sowie eine Änderung der Gesetzeslage durch den Staat sind in Bezug auf die Pensionsverpflichtung potenzielle Risiken für Bechtle. Darüber hinaus können Langlebigkeit der versicherten Personen sowie ein Ungleichgewicht von Bezugsberechtigten versus aktiven Versicherten Bechtle finanziell negativ beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird auf eine breite Streuung der Anlagenklassen geachtet. Das Risikomanagement der Bechtle Pensionskasse umfasst ebenso die Gleichverteilung von Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern im Stiftungsrat sowie eine separate Geschäftsführung.

Versorgungspläne Deutschland

Die Pensionsverpflichtungen der Bechtle Managed Services GmbH, Neckarsulm, resultieren aus einer Teilgeschäftsbetriebsübernahme zum 1. Oktober 2005 und wurden somit zum 31. Dezember 2005 auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens erstmals im Bechtle Konzern bilanziert. In den Vorjahren sind mit weiteren Übernahmen von Teilgeschäftsbetrieben der IBM weitere Verpflichtungen übernommen worden. Die Arbeitgeberbeiträge sind abhängig vom Bruttogehalt der Versicherten. Die Arbeitnehmerbeiträge sind freiwillig. Es bestehen Zusagen zur garantierten Verzinsung des Versorgungskontos. Die Leistung ist abhängig vom Bruttojahresgehalt und von der Beschäftigungsdauer. Größtenteils handelt es sich um Versorgungspläne mit Kapitalauszahlung mit einem Einmalbetrag beziehungsweise in acht jährlichen Raten. Etwaige Unterdeckungen muss Bechtle zu 100 % allein tragen.

Im Jahr 2013 entschied sich Bechtle, für die Verpflichtungen eine Rückdeckungsversicherung abzuschließen. Vor 2013 wurden die Verpflichtungen dieses leistungsorientierten Pensionsplans als unmittelbare Zusagen ohne Reserven Auslagerung abgewickelt.

Zum 31. Dezember 2025 erhöhte sich die Pensionsrückstellung um 754 Tsd. € auf 7.907 Tsd. €. Im Laufe des Berichtsjahres fielen versicherungsmathematische Verluste in Höhe von −226 Tsd. € an, somit ergaben sich zum 31. Dezember 2025 in den Gewinnrücklagen ausgewiesene versicherungsmathematische Verluste von −213 Tsd. € (Vorjahr: 13 Tsd. € Gewinn) plus 64 Tsd. € (Vorjahr: abzüglich 4 Tsd. €) aktive latente Steuern.

Im Berichtsjahr überstiegen die erfolgswirksam zu erfassenden Nettopensionsaufwendungen die geleisteten Arbeitgeberbeiträge um 711 Tsd. €. Dieser Betrag wurde entsprechend als Erhöhung des Personalaufwands erfolgswirksam erfasst.

Schlechte Entwicklungen an den Kapitalmärkten können in Bezug auf diese Versorgungszusagen für Bechtle negative Auswirkungen haben. Sofern die Rückdeckungsversicherung am Markt die Überschüsse nicht in Höhe der zugesagten Verzinsung erwirtschaftet, ergibt sich für Bechtle ein zusätzlicher Finanzaufwand. Bechtle ist bestrebt, die übernommenen Zusagen zu erfüllen oder vorzeitig, sofern die beschäftigte Person zustimmt, abzugelten. Neue Zusagen werden nicht gegeben.

Versorgungspläne Frankreich

Der Gesetzgeber in Frankreich legt eine Mindestvergütung fest, die vom Dienstalter und der Vergütung des Arbeitnehmers abhängt, wenn dieser altersbedingt in den Ruhestand übergeht. Darüber hinaus können Vorgaben des jeweiligen Tarifvertrags anzuwenden sein. Die Höhe der Vergütung hängt hauptsächlich vom Dienstalter des Arbeitnehmers ab. Ein Anspruch entsteht ab einer Dienstzugehörigkeit von zehn Jahren.

Zum 31. Dezember 2025 beträgt die Pensionsrückstellung 4.189 Tsd. € (Vorjahr: 4.561 Tsd. €). Im Laufe des Berichtsjahres fielen versicherungsmathematische Verluste in Höhe von −297 Tsd. € (Vorjahr: −24 Tsd. € Verlust) an. Zum 31. Dezember 2025 ergaben sich somit in den Gewinnrücklagen ausgewiesene versicherungsmathematische Gewinne von 1.416 Tsd. € (Vorjahr: 1.713 Tsd. € Gewinn) abzüglich 744 Tsd. € (Vorjahr: 819 Tsd. €) aktive latente Steuern.

Im Berichtsjahr überstiegen die erfolgswirksam zu erfassenden Nettopensionsaufwendungen die geleisteten Arbeitgeberbeiträge um 75 Tsd. €. Dieser Betrag wurde als Erhöhung des Personalaufwands erfolgswirksam erfasst.

Schlechte Entwicklungen an den Kapitalmärkten können in Bezug auf diese Versorgungszusagen für Bechtle negative Auswirkungen haben. Sofern die Rückdeckungsversicherung am Markt die Überschüsse nicht in Höhe der zugesagten Verzinsung erwirtschaftet, ergibt sich für Bechtle ein zusätzlicher Finanzaufwand. Bechtle ist bestrebt, die übernommenen Zusagen zu erfüllen oder vorzeitig, sofern die beschäftigte Person zustimmt, abzugelten. Neue Zusagen werden nicht gegeben.

Nettoverpflichtung Konzern

In Summe ergaben die Pensionsverpflichtungen per 31. Dezember 2025 die in der Konzern-Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesenen 12.096 Tsd. € (Vorjahr: 11.714 Tsd. €).

Die Überleitungsrechnung für den Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:

Pensionsrückstellungen – Überleitungsrechnung für den Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung

in Tsd. €

 

 

2025

 

2024

Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 01.01.

 

258.900

 

250.716

Laufender Dienstzeitaufwand (für im Berichtszeitraum erdiente Versorgungsansprüche)

 

7.279

 

8.284

Zinsaufwand (für bereits erworbene Versorgungsansprüche)

 

2.712

 

3.260

Arbeitnehmerbeiträge

 

5.515

 

5.559

Versicherungs­mathematische Gewinne/Verluste

 

 

 

 

aufgrund demografischer Entwicklung

 

1.305

 

0

aufgrund Änderungen in den finanziellen Annahmen

 

−2.177

 

1.577

aufgrund Erfahrungen

 

92

 

3.436

Andere Ereignisse

 

−1.769

 

0

Gezahlte Versorgungsleistungen

 

−26.124

 

−9.994

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

 

2

 

−159

Wechselkursänderung

 

2.807

 

−3.779

Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 31.12.

 

248.542

 

258.900

Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens wird wie folgt übergeleitet:

Pensionsrückstellungen – Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

in Tsd. €

 

 

2025

 

2024

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 01.01.

 

259.051

 

233.434

Zinsertrag

 

2.657

 

3.021

Arbeitnehmerbeiträge

 

5.515

 

5.559

Arbeitgeberbeiträge

 

7.380

 

7.514

Aufwand/Ertrag aus Planvermögen im sonstigen Ergebnis erfasst

 

9.514

 

23.456

Andere Ereignisse

 

−1.769

 

0

Gezahlte Versorgungsleistungen

 

−25.941

 

−10.109

Verwaltungskosten

 

−395

 

−388

Wechselkursänderung

 

3.019

 

−3.436

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 31.12.

 

259.031

 

259.051

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitungsrechnung zu der in der Bilanz angesetzten Pensionsrückstellung:

Pensionsrückstellungen – Überleitungsrechnung zu der in der Bilanz angesetzten Pensionsrückstellung

in Tsd. €

 

 

31.12.2025

 

31.12.2024

Barwert der leistungs­orientierten Verpflichtung

 

248.542

 

258.900

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

 

259.031

 

259.051

Nettoverpflichtung

 

−10.489

 

−151

IAS 19.57(b) nicht als Vermögenswert angesetzter Betrag

 

22.585

 

11.865

Bilanzierte Pensionsrückstellung

 

12.096

 

11.714

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Nettopensionsaufwendungen für die leistungsorientierten Versorgungspläne setzen sich wie folgt zusammen:

Pensionsrückstellungen – Nettopensionsaufwendungen für die leistungsorientierten Versorgungspläne

in Tsd. €

 

 

2025

 

2024

Laufender Dienstzeitaufwand (für im Berichtszeitraum erdiente Versorgungsansprüche)

 

7.279

 

8.284

Zinsaufwand (für bereits erworbene Versorgungsansprüche)

 

2.712

 

3.260

Zinsertrag

 

−2.533

 

−3.021

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

 

2

 

−159

Verwaltungskosten

 

395

 

388

Nettopensionsaufwand für Leistungszusagen

 

7.855

 

8.752

Den leistungsorientierten Pensionsplänen und ihrer versicherungsmathematischen Bewertung liegen zum 31. Dezember 2025 beziehungsweise zum 31. Dezember 2024 die folgenden Parameter zugrunde:

Pensionsrückstellungen – Leistungsorientierte Pensionspläne und ihre versicherungsmathematische Bewertung

 

 

Versorgungspläne Schweiz

 

Versorgungspläne Deutschland

 

Versorgungspläne Frankreich

 

 

2025

 

2024

 

2025

 

2024

 

2025

 

2024

Diskontierungs­zinssatz und erwartete Verzinsung

 

1,2 %

 

1,0 %

 

3,5 %

 

3,4 %

 

3,6 %

 

3,4 %

Inflationsrate

 

0,5 %

 

1,0 %

 

n.a.

 

n.a.

 

 

 

 

Gehaltssteigerung
(inkl. Inflationsrate)

 

0,5 %

 

1,0 %

 

1,5 %

 

1,5 %

 

2,5 %

 

2,5 %

Rentensteigerung

 

0,0 %

 

0,0 %

 

2,3 %

 

2,3 %

 

 

 

 

Austritts­wahrscheinlichkeit,
Sterblichkeit, Invalidität

 

BVG 2020 Gen.

 

BVG 2020 Gen.

 

Heubeck Richttafeln 2018 G; alters- und dienstzeit­abhängige Austrittswahr­scheinlichkeit

 

Heubeck Richttafeln 2018 G; alters- und dienstzeit­abhängige Austrittswahr­scheinlichkeit

 

INSEE 2024

 

INSEE 2024

Verheiratungs­wahrscheinlichkeit

 

BVG 2020

 

BVG 2020

 

Heubeck Richttafeln 2018 G

 

Heubeck Richttafeln 2018 G

 

INSEE 2024

 

INSEE 2024

Frühestes Rentenalter

 

Männer mit 65 Jahren und Frauen mit 65 Jahren zu 100 % (Schweiz)

 

Männer mit 65 Jahren und Frauen mit 65 Jahren zu 100 % (Schweiz)

 

Zu 100 % mit 62 beziehungs-weise 63 Jahren (zusageab­hängig)

 

Zu 100 % mit 62 beziehungs­weise 63 Jahren (zusageab­hängig)

 

Männer und Frauen mit 65 Jahren

 

Männer und Frauen mit 65 Jahren

Zuschlag für Langlebigkeit

 

keiner

 

keiner

 

keiner

 

keiner

 

keiner

 

keiner

Die folgende Sensitivitätsanalyse wurde im Hinblick auf die Parameter mit einem wesentlichen Einfluss auf die Verpflichtung durchgeführt. Die Sensitivitätsanalyse basiert darauf, dass sich nur der jeweils genannte Parameter ändert und alle anderen Parameter unverändert bleiben. Im Vorfeld des Geschäftsberichts wurde untersucht, welche der Parameter einen wesentlichen Einfluss auf die Verpflichtung haben. Über die in der folgenden Tabelle genannten Parameter hinaus würde sich die Verpflichtung bei einer Veränderung der anderen Parameter in einem realistischen Wertbereich nicht signifikant ändern.

Pensionsrückstellungen – Sensitivitätsanalyse

 

 

Versorgungspläne Schweiz

 

Versorgungspläne Deutschland

 

Versorgungspläne Frankreich

Diskontierungssatz

 

0,5 %

 

−0,5 %

 

1,0 %

 

−1,0 %

 

0,5 %

 

−0,5 %

 

Verpflichtung sinkt um 5,5 % (5,6 %)

 

Verpflichtung steigt um 6,3 % (6,4 %)

 

Verpflichtung sinkt um 7,5 % (8,6 %)

 

Verpflichtung steigt um 10,9 % (10,3 %)

 

Verpflichtung sinkt um 7,1 % (7,1 %)

 

Verpflichtung steigt um 7,7 % (7,7 %)

Erwartete Verzinsung

 

0,5 %

 

−0,5 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verpflichtung steigt um 1,8 % (1,7 %)

 

Verpflichtung sinkt um 1,8 % (1,7 %)

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zusammensetzung des Planvermögens auf Konzernebene stellt sich hinsichtlich der Investitionskategorien wie folgt dar:

Pensionsrückstellungen – Planvermögen auf Konzernebene

 

 

Planvermögen

 

Bewertungsklasse

 

 

31.12.2025

 

31.12.2024

 

(IFRS 13)

Schuldpapiere

 

26,2 %

 

26,1 %

 

Stufe 1

Eigenkapitalpapiere

 

38,7 %

 

38,0 %

 

Stufe 1

Immobilienfonds

 

23,7 %

 

24,3 %

 

Stufe 1

Andere Vermögenswerte

 

10,0 %

 

8,7 %

 

Stufe 2

Liquidität

 

1,5 %

 

2,9 %

 

Stufe 1

Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung der Bechtle Managed Services GmbH entspricht dem ermittelten Wert des Versicherungsgebers.

Die durchschnittliche gewichtete Duration der Versicherten in der Schweizer Pensionskasse beträgt 14,1 Jahre, bei der Bechtle Managed Services GmbH 9,4 Jahre sowie bei den in Frankreich bestehenden Verpflichtungen 17 Jahre.

Die Erträge aus Planvermögen beliefen sich im Berichtsjahr auf 12.171 Tsd. € (Vorjahr: Ertrag 26.477 Tsd. €).

Folgende Beträge werden voraussichtlich in den nächsten Jahren in den leistungsorientierten Pensionsplan einbezahlt:

Pensionsrückstellungen – Beträge, die voraussichtlich in den nächsten Jahren in den leistungsorientierten Pensionsplan einbezahlt werden

in Tsd. €

 

 

2025

 

2024

Fällig innerhalb eines Jahres

 

13.571

 

17.937

Fällig zwischen 2 und 5 Jahren

 

51.679

 

53.810

Fällig zwischen 6 und 10 Jahren

 

57.479

 

58.346

Nettopensionsaufwand für Leistungszusagen

 

122.729

 

130.093

Die versicherungsmathematischen Gutachten für die Versorgungspläne in der Schweiz, Deutschland und Frankreich prognostizieren für das Jahr 2026 Arbeitnehmerbeiträge zu den leistungsorientierten Plänen in Höhe von 7.402 Tsd. €. Die Arbeitgeberbeiträge zum Planvermögen werden mit 5.328 Tsd. € erwartet. Das Planvermögen wird sich voraussichtlich im Geschäftsjahr 2026 auf 257.468 Tsd. € erhöhen, sodass eine Nettoverpflichtung von 12.523 Tsd. € erwartet wird. Der Netto-Pensionsaufwand für Leistungszusagen wird auf 7.860 Tsd. € prognostiziert.