Unsicherheiten bestimmen den Ausblick
Die gesamtwirtschaftliche Lage ist zu Jahresbeginn 2026 unverändert angespannt. Dennoch wird für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl in der EU als auch in Deutschland derzeit noch ein Wachstum von 1,4 % beziehungsweise 1,2 % prognostiziert. Die Unsicherheiten bezüglich der weiteren konjunkturellen Entwicklung in den für Bechtle relevanten Märkten sind aber immer noch immens. Für den Ländermarkt Frankreich gehen wir unverändert von herausfordernden Rahmenbedingungen aus. In Deutschland könnte eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage von den Investitionsprogrammen der Bundesregierung herrühren. Anfang 2026 ist die Stimmung in der deutschen Wirtschaft noch eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex stagnierte im Januar 2026 bei 87,6 Punkten. Im Februar konnte er auf 88,6 Zähler klettern, verharrte damit aber nach wie vor auf einem niedrigen Niveau.
Die Stimmung in der IT-Branche war in Deutschland zu Jahresbeginn besser, bewegte sich jedoch ebenso auf einem niedrigen Niveau. Der ifo-Index für IT-Dienstleister stieg im Januar 2026 auf 3,9 Zähler, nach −0,3 Punkten im Vormonat. Im Februar erhöhte sich der Wert auf 7,5 Punkte. Insbesondere die Erwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich hier verbessert.
Aufgrund des hohen Maßes an Unsicherheiten plant der Vorstand mit einer zwar positiven, aber in Teilen doch verhaltenen Entwicklung der Bechtle Gruppe.
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Konzern |
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Geschäftsvolumen* |
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+5 % bis +10 % |
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Umsatz |
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0 % bis +5 % |
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Umsatzkosten |
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Entwicklung in etwa parallel zum Umsatz |
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Bruttomarge |
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> 17,5 % |
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Vertriebskostenquote |
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< 7,5 % |
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Verwaltungskostenquote |
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< 6,5 % |
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EBT* |
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0 % bis +5 % |
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EBT-Marge (vom Geschäftsvolumen)* |
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Leicht rückläufig |
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Dividende |
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Ausschüttungsquote von rund einem Drittel des Nachsteuerergebnisses |
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